Bilder drucken und rahmen beim 14. Fotogipfel
Die beiden Workshops im Oberstdorf-Haus heißen „Bilder rahmen, so machst Du es richtig“ und „Mach ein Meisterfoto aus deinem Bild“. Im zweiten Workshop druckt Will mindestens drei deiner Bilder im Format A3 aus. Das Besondere ist der Prozess davor: Will analysiert und verbessert die Bilder gemeinsam mit dir. Er erklärt, welche Verbesserung er vorschlägt, und setzt diese dann um. Du siehst jeden Schritt über einen Beamer auf der großen Leinwand. Nach dieser Bearbeitung druckt Will die Datei auf einem passenden FineArt-Papier im Format A3. Die Teilnehmer erleben dabei, wie viel Potenzial in ihren Bildern steckt. Die häufigsten Schritte, die Will vorschlägt sind in Graustufen wandeln, Beschneiden wenn Detail am Bildrand stört oder Reduktion auf ein Quadrat. Bei der Wahl des Druckmediums löst zudem Hahnemühle PhotoRag-Metallic stets großes Erstaunen aus, denn wenn die Datei für dieses exzellente Medium richtig aufbereitet wurde, entsteht eine magische Bildwirkung. Aktuell sind in diesem Seminar nur noch wenige Plätze frei.
Seminar „Bilder rahmen, so machst du es richtig“
Beim Seminar „Bilder rahmen, so machst du es richtig“ werden die Bilder der Teilnehmer ebenfalls erst auf dem Imageprograf Pro-1100 von Canon gedruckt, dann von den Frauen und Männern selbst gerahmt. Einfach ist es, ein Motiv für einen Rahmen im Format 30 x 30 cm auszuwählen und mit einem farbigen Passepartout zu kombinieren. Nach dieser „Fingerübung“ geht es im zweiten Seminar von Hermann Will beim Fotogipfel Oberstdorf darum, dass ein Motiv mit gerissener Kante schwebend im Distance-Rahmen von Halbe montiert wird. Beim quadratischen Bild gibt es noch keine Fragestellung hoch oder Querformat, die kommt jedoch beim zweiten Projekt. Druck eines Bildes für einen Rahmen im Format 28 x 35 cm. Auch hier wird zunächst das Motiv ausgewählt, auf einem geeigneten FineArt-Medium gedruckt und dann kommt das Fine-Tuning. Das Papier wird auf Format gerissen und auf einem Bildträger im Rahmen archivgerecht platziert. Es entsteht einen Schattenfugen-Effekt, der bisher jeden Workshop-Teilnehmer ein glückliches Leuchten in die Augen zauberte.
Künstlerische Fotogipfel-Schirmherrin: Esther Horvath
Unter dem Leitmotiv „Abenteuer“ bietet das renommierte Festival einmal mehr zahlreiche inspirierende Workshops für Fotografiebegeisterte. Künstlerische Schirmfrau ist die mehrfach ausgezeichnete Dokumentar- und Wissenschaftsfotografin Esther Horvath. Dazu erklärt Christian Popkes, künstlerischer Leiter und Initiator des Fotogipfels: „Wir freuen uns, dass Esther Horvath die künstlerische Schirmherrschaft übernimmt. Ihre Arbeit an den entlegensten Orten der Erde steht wie kaum eine andere für echtes Abenteuer. Sie ist authentisch, forschungsnah und voller Entdeckergeist.“
Esther Horvath ist Fotografin für das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Sie ist National Geographic Explorer und Nikon Ambassador. Die international renommierte Dokumentar- und Wissenschaftsfotografin ist vor allem für ihre Arbeiten in den Polarregionen bekannt. Sie begleitet wissenschaftliche Expeditionen, dokumentiert und fotografiert unter extremen Bedingungen den Einfluss des Klimawandels und wurde für ihre Arbeiten bereits mehrfach ausgezeichnet. Horvath setzt ihre Fotografien dazu ein, Forschung und deren Ergebnisse sichtbar zu machen und gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf bedrohte Lebensräume zu schaffen.
Oberstdorf ist Fotografie und Abenteuer inklusive
Die Region Oberstdorf gilt als einer der vielseitigsten Natur- und Erlebnisräume der Alpenregion. Hier beginnen Abenteuer im wahrsten Sinne direkt vor der Haustür. Wunderschöne Täler, schroffe Gipfel und weite Höhenwege eröffnen unzählige Motive für fotografische Entdeckungsreisen und bieten unzählige Momente, in denen Natur, Emotion und Erlebnis unmittelbar spürbar werden. Diese Umgebung macht das Festival seit jeher zu einem Treffpunkt für Menschen, die Inspiration in der Natur suchen und das Abenteuer sowohl vor als auch hinter der Kamera erleben möchten. Petra Genster, stellvertretende Tourismusdirektorin, ergänzt: „Das Leitmotiv Abenteuer passt perfekt zu Oberstdorf. Unsere Region lebt Abenteuer in jeder Jahreszeit, an jedem Ort und für jeden Menschen ganz individuell. Genau dieses Gefühl, draußen in der Natur immer wieder etwas Neues zu entdecken, macht Oberstdorf so besonders. Für Fotografinnen und Fotografen eröffnen sich hier nicht nur atemberaubende Motive, sondern auch magische Momente, die berühren, inspirieren und mitten ins Herz treffen. Ich freue mich sehr, dass der Fotogipfel 2026 dieses Lebensgefühl in Oberstdorf aufgreift.“
Der Fotogipfel als kreativer Begegnungsort
Das Programm des Fotogipfels 2026 vom 17. Bis 21. Juni 2026 ist sehr abwechslungsreich. Es bietet lehrreiche Workshops für Anfänger in der Fotografie. Stammgäste freuen sich auf ein Wiedersehen mit anderen Teilnehmern und den Kontakt zu bekannten Fotografinnen und Fotografen.
Neben den Workshops gibt es Ausstellungen, Vorträge, Live-Erlebnisse und Angebote zum Mitmachen. Die Workshops sind sehr beliebt. Im vergangenen Jahr waren mehr als 90 Prozent der Plätze belegt.
Der Fotogipfel Oberstdorf versteht sich als kreativer Begegnungsort, der den Dialog fördert und die fotografische Vielfalt in den Mittelpunkt stellt. Mit dem Motto „Abenteuer“ setzt der Fotogipfel Oberstdorf ein klares Zeichen: Fotografie ist mehr als Technik. Sie lädt dazu ein, die Welt und das Leben immer wieder neu zu entdecken und als Abenteuer zu erleben.